In meinem Leben geschehen seit einiger Zeit sehr viele gute Veränderungen, die mich wirklich grundsätzlich zum positiven hin verändern.
Ich habe in den letzten Wochen/Monaten angefangen, viele Dinge in meinem Leben zu verändern. So habe ich z.B. aufgehört World of WarCraft zu spielen.
Außerdem nehme ich keine Drogen mehr. Ich habe letztes Jahr noch recht oft gekifft. Seit diesem Jahr nehme ich keine Drogen mehr. Klar, der Zeitraum ohne Drogen ist bis jetzt sehr kurz, aber das zählt nicht, sondern meine, sich mittlerweile einstellende Haltung dazu. Die sieht nämlich so aus das ich die Drogen überhaupt gar nicht vermisse. Es geht mir grundsätzlich so viel besser als in den letzten Jahren, sodass ich überhaupt nicht das Verlangen verspüre Drogen zu nehmen.
Im Bezug aufs Schneiden z.B., denke ich gar nicht mehr daran, weil es für mich überhaupt nicht mehr in Frage kommt! Ich habe weder ein unterschwelliges Verlangen, noch verdränge ich Gedanken aus meinem Kopf, ich bin schlichtweg frei davon!
(Auch wenn es sich jetzt so anhört als würde ich in Euphorie durch den Tag gehen und nur Strahlen, irrt das, denn mein Leben ist nach wie vor an vielen stellen unschön und schwer, und vorallem schwierig, es verändern sich halt nur einige Aspekte, was hoffentlich noch mehr wird).
Ich habe mich ganz bewusst gescheut auf meiner Seite über ein bestimmtes Thema zu schreiben, da man heutzutage ganz schnell als Freak, Naivling, Gehirngewaschen oder Fanatisch gilt, wenn man sagt, dass man an Gott glaubt. Ich bin ja gläubig großgezogen worden und habe die Bibel und viele Inhalte daraus kennengelernt. Ich will jetzt hier keinem predigen und wem es nicht gefällt darüber zu lesen, der kann auch gern aufhören. Ich will das Thema nur erwähnen, da es derzeit in meinem Leben aber eine immer zentralere Rolle einnimmt, und dazu will ich einfach stehen und vorallem:
Ich muss es erwähnen wenn ich hier meine Veränderungen erklären will, weil das nunmal einen erheblichen Teil dazu beiträgt. Auch wenn ich dadurch Leser für meine Seite verliere, möchte ich dennoch das "Risiko" eingehen und es hier auch erwähnen wenn es nötig ist.
Ich beschäftige mich mit viel sinnvolleren Dingen, z.B. mach ich 2 mal die Woche Babysitten seit diesem Jahr. Ich gehe jeden Sonntag in die Gemeinde (wohlgemerkt weder katholisch, noch evangelisch, sondern frei evangelisch), gehe in die Jugend und bin in einem Hauskreis. Allein die Gemeinschaft mit den Menschen ist im gegensatz zum PC spielen, was ich zwar immernoch tue, aber weniger, ein viel sinnvollerer Lebensinhalt.
Ich fange an noch offener zu meinen Freunden zu werden, viel eher Probleme und Schwierigkeiten anzusprechen und ich beginne einfach damit als ganzes echter zu werden.
Wer das liest fragt sich vielleicht wie das so gekommen ist... denn ich hab viele Jahre nichts mit dem Glauben am Hut gehabt und total viel gezockt, recht viel gekifft und sonst auch genug unschöne Dinge getan.....
Das lag einfach daran das ich mich nicht mehr im Kreise drehen wollte. Bei mir wechselten sich viele Dinge immer im Wechsel ab: Extremes PC spielen, viele Drogen nehmen, Sport, Mädchen usw...
Wenn ich extrem viel PC gespielt hab, dann lief vllt gerad nichts mit irgendwelchen Mädls, aber dafür z.B. kiffte ich auch viel. Wenn ich dann mal weniger PC gespielt und Drogen genommen hab, dann hatte ich was mit nem Mädchen am laufen, so beziehungstechnisch halt. Und all diese Dinge wechselten sich wie im Schlagabtausch ab. Dann hab ich mal ne Zeit bissel Sport gemacht und dann mal wieder viel gegessen usw. Immer drehte ich mich im Kreis, Jahre lang und scheinbar unaufhörlich. Und aus diesem Kreis wollte ich raus, denn ich wusste das ich so nicht vorankomme im Leben und mit 30 noch genauso beschränkt wäre wie mit meinen derzeitigen 23 Jahren.
Ich fing also wieder an in die Gemeinde zu gehen in die ich bis ich 14 war, regelmäßig gegangen bin! Mit ende 14 hörte ich ja auf damit und kehrte dem Glauben den Rücken zu. Das blieb dann bis letztes Jahr so, dass ich nichts mit dem Glauben großartig zutun haben wollte.
Doch durch dieses ständige "Im-Kreis-Drehen" bemerkte ich, dass ich im Leben nicht vorankam und wollte das ändern. Ich wusste das der Glaube da eine ganz zentrale Rolle spielen musste, denn ich glaube nicht das Menschen ohne den Glauben an Gott wirklich aus tiefstem Herzen glücklich werden können. Und so entschied ich mich dazu, mich mehr mit dem Glauben zu befassen. Auch hatte ich aus anderen Gründen keine Lust mehr auf diesen Kreis, weil ich einfach raus wollte! So hab ich alle möglichen Türen benutzt um rauszukommen aus dem ganzen Mist! Ich hab mit Freunden und meinen Brüdern angefangen zu reden und mich alltagstechnisch angefangen zu verändern.
Ich will das alles in diesem einen Text auch nicht zu sehr ausführen, ich werde in nächster Zeit Texte erstellen, in denen ich speziell auf verschiedene Bereiche noch eingehen werde. Ich will hier nur klarmachen, dass ich mein Leben anfange grundsätzlich zu ändern und es positiver zu gestalten, was bis jetzt auch ganz gut klappt! Ich versuche mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und zu sehen was da ist, ohne blauäugig einer Sache entgegenzutreten.
Zur Zeit hab ich wieder viele Dinge die mich stören und mir das Leben schwer machen, aber ich will versuchen diesen Dingen ins Auge zu blicken und ihnen nicht davonzulaufen, denn das hab ich lange genug gemacht.... ich bin lange genug vor den kleinen (im Endeffekt aber sehr sehr großen) Hürden weggelaufen.